Konzeption

Konzeption
Wir leben in unserer Einrichtung Inklusion und Integration.
Kinder mit einer Behinderung, die im Einzugsgebiet unserer Einrichtung wohnen, sollen – wie alle anderen Kinder auch – die Möglichkeit haben un­seren Regelkindergarten zu besuchen. So werden bereits bestehende Freundschaften und Kontakte zwischen Eltern und Kindern nicht ausein­ander gerissen.
Unsere Einrichtung soll durch Toleranz und Achtung ein Ort der Begegnung sein.
Unser Kindergarten arbeitet seit Sommer 1999 als integrative Einrichtung. Für unser pädago­gisches Personal und unsere Kindergartenkinder ist es selbstverständlich, dass nicht jeder Mensch gleich ist und alle unter­schiedliche Stärken und Schwächen haben. So erleben alle Beteiligten auch Kinder mit größeren Defiziten.
Die Aufnahme behinderter und von Be­hinderung bedrohter Kinder ist für uns eine Herausforderung in der pädagogischen Arbeit und ein wichtiger Schritt im christlichen Zusammenleben. Behinderte und nicht behinderte Kinder haben gleichermaßen emotionale, kognitive und moto­rische Bedürfnisse. Sie finden in unserer Einrichtung eine Vielzahl von Lernimpulsen, durch die sie sich mitteilen können und die Anlass bieten, miteinander wetteifern zu können.
Gemeinsame Spielprozesse nehmen einen zentralen Stellenwert in der Entwicklungs­förderung der behinderten Kinder ein. Für behinderte Kinder wirkt sich das Zusammenleben in der Gemeinschaft funktional aus. Sie versuchen nachzuahmen und lernen so viele Dinge in alltäglichen Situationen.